Kosten für meine Tätigkeit sind bei mir kein Tabuthema.

Anwälte werden nach dem Rechstanwaltsvergütungsgesetz vergütet. Die Höhe der Gebühren ist von dem Wert abhängig, der der jeweiligen Angelegenheit zugrunde liegt.

Eine weitere Möglichkeit der Abrechung, insbesondere im außergerichtlichen Bereich (Beratung, Gutachten, Verträge usw.), ist der Abschluss einer Honorarvereinbarung nach Pauschale oder auf Stundenbasis. Diese vergütung nach der Honorarvereinbarung darf im gerichtlichen Bereich die in dem RVG gesetzlich festgelegten Gebühren nicht unterschreiten.

Einkommensschwächere Bürger haben Anspruch auf Beratungshilfe im außergerichtlichen Bereich. Erforderlich hierfür ist die Offenlegung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Der Antrag wird an das zuständige Amtsgericht, auch über den Rechtsanwalt, gestellt. Die vom Mandanten selbst an den anwalt zu zahlende Grundgebühr beträgt nur 10,00 €.

Sofern der Gang vor Gericht unumgänglich ist und der Mandant die Kosten für das Verfahren nicht oder nur zum Teil aufbringen kann, hat er Anspruch auf Prozesskostenhilfe. In diesem Fall werden die Kosten für den eigenen Anwalt und der eigene Anteil der Gerichtskosten übernommen, nicht jedoch die Kosten des gegnerischen Anwaltes bei Unterliegen im Rechtsstreit. Der Antrag auf Prozesskostenhilfe kann durch den Anwalt beim Prozessgericht eingereicht werden.

Zur Vermeidung des Kostenrisikos ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung zu empfehlen. Je nach Abschlussart werden von dieser auch die Kosten für eine anwaltliche Beratung übernommen.

Eine Mediation wird nach Stundensätzen abgerechnet. Mein Stundenhonorar für eine Mediation beträgt 100,00 € für 45 Minuten. Sofern eine verbindliche Vereinbarung durch die Mediation zustande kommt, fällt hierfür die gesetzliche Vergleichsgebühr gem. § 30 Nr. 1002 W RVG an.

Aktuelle Urteile, neue Gesetze - hier halte ich Sie auf dem laufenden.